GKR für Zeichen der Fremdenfreundlichkeit

 

Auf seiner Sitzung am 24. Oktober 2013 hat sich der Gemeindekirchenrat nach eingehender Diskussion das Papier  "Ein Zeichen der Fremdenfreundlichkeit" zu eigen gemacht. Zusammen mit einem Anschreiben, das weitere Informationen zur Aktion liefert, soll nun das Anliegen in der eigenen Gemeinde und in anderen Gemeinden vorangebracht werden.  

 

Dazu wird versucht, weitere Gemeinden und auch die Kirchenleitung für eine Ausweitung und Unterstützung zu gewinnen.

 

Lesen Sie selber das Papier und bringen sich in die Diskussion mit ein!

 

Hier können Sie auch die Predigten von Pfarrer Amling vom 20.10.2013 über Johannes 15,9-12 und vom 3.11.2013  über Matthäus 5,33-37 nachlesen, die sich mit diesem Thema beschäftigen.

 

 

Konfirmanden auf der Wartburg und in Erfurt

Die komplette Gruppe auf der Treppe des Erfurter Domhügels

 

 

Vom 7. bis 9. Oktober 2013 waren aus unserer Gemeinde 51 Konfirmandinnen, Konfirmanden und Betreuer auf großer Entdeckungstour auf den Spuren Martin Luthers unterwegs. Die erste Station war wie im letzten Jahr die Wartburg, auf der Luther 1521 untergetaucht war und das Neue Testament ins Deutsche übersetzte.

 

Weiter ging es dann nach Erfurt in die Jugendherberge. Am nächsten Tag wurde das ehemalige Augustinerkloster besucht, in das Luther 1505 nach Bewahrung vor einem Gewitter eintrat. In der Klosterkirche wurde das Mittagsgebet mitgefeiert, das die örtliche Pastorin leitete.

 

Weniger bekannt ist vom Augustinerkloster, dass dort Anfang 1945 bei einem Bombenangriff über 260 Menschen ums Leben kamen, die sich in einem Schutzkeller in Sicherheit gebracht hatten. Der Keller erinnert nun als "Ort der Stille" daran und konnte von allen betreten werden.

 

Die Besichtigung der Alten Synagoge, die ein Museum zur Geschichte der Juden in Erfurt beherbergt, fand unter Führung von drei Schülern des Ev. Ratsgymnasiums Erfurt statt. Mittelalterliche hebräische Handschriften und ein erst kürzlich entdeckter mittelalterlicher Schatz eines reichen Juden konnten bestaunt werden.

 

Auch ein kürzlich ausgegrabenes jüdisches Ritualbad - eine Mikwe - direkt neben der weltberühmten Krämerbrücke über die Gera wurde besucht.

 

Darüber hinaus blieb auch Zeit zur Erkundung der Stadt und zum "Shoppen", wobei sich bei manchen am Ende nach zwei Nächten mit wenig Schlaf leichte Ermüdungserscheinungen einstellten.

 

Bei bester Stimmung erreichte die Gruppe am Mittwochabend das heimatliche Dinklage.

 

 

 

Bilder von der Wartburg und Erfurt

Konfi-Gruppe vor Kohorst Reisebus
Wartburg Außenansicht
Wartburg Innenhof
Lutherstube mit Bild von Luther als Junker Jörg - hier übersetzte Luther 1521 das Neue Testament ins Deutsche und warf mit seinem Tintenfass nach dem Teufel
Heilige Elisabeth im Verlobungsbett - Mosaik in der Elisabethkemenate
Klosterkirche des Augustinerklosters in Erfurt
Tor, durch das Martin Luther 1505 ins Augustinerkloster eintrat
Typische einfache Klosterzelle
Domhügel Erfurt
Domhügel mit Statue davor
Konfi vor 'Bernd das Brot' neben dem Rathaus
Krämerbrücke
Hotel, vor dem zu DDR-Zeiten die Erfurter Willy Brandt begrüßten
Gruppe mit drei Jugendlichen Museumsführern vor der Alten Synagoge
Der mittelalterliche Schatz, der erst 1998 gefunden wurde, wird präsentiert
Martin Luther Denkmal im Zentrum
Gruppenbild auf Domtreppe
Abschlussessen im Restaurant 'Waldhaus' vor den Toren Erfurts

 

 

Wartburg und Wittenberg

Vom 22.-24. Oktober 2012 waren 42 Konfirmanden und Jugendliche aus Bakum, Dinklage und Wulfenau mit sechs Betreuern auf großer Konfirmandenfahrt zur Wartburg und nach Wittenberg unterwegs.

Auf der Wartburg hatte Luther 1521 - versteckt als Junker Jörg - das Neue Testament ins Deutsche übersetzt. Ein Blick in die Lutherstube erinnerte daran.

In Wittenberg war die Gruppe in der Jugendherberge mitten in der Altstadt neben der Schlosskirche untergebracht, an deren Tür Luther einst seine 95 Thesen heftete. An historischen Stätten, nämlich in der Stadtkirche mit ihrem Cranach-Altar, in der Luther fast 2000 Predigten hielt, und in der Schlosskirche (siehe Bild oben) wurde jeweils eine morgendliche Andacht gehalten. Ein Besuch des Lutherhauses mit dem größten Reformationsmuseum der Welt stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch im "Haus der Geschichte", in dem jenseits aller kirchlichen Themen allen Interessierten das Alltagsleben in der DDR nahegebracht wurde.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der ganzen Gruppe stimmte und so kehrten alle mit vielen intensiven Eindrücken, aber auch sichtlich müde, am Mittwochabend nach Hause zurück.

 

   

 

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